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	<title>StressToy &#187; Kulturen</title>
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		<title>Ghosted: Liebe und Abschied</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 00:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Hamburger Künstlerin, immer auf Reisen, unbehaust, Leben aus dem Koffer. Ihre Lebenspartnerin aus Taiwan stirbt bei einem Unfall. Gedreht in Hamburg und Taipeh erzählt der Film vom Übergang vom Leben zum Tod und dem Weg zur Akzeptanz aus den verschiedenen Blickwinkeln der beiden Kulturen, derer, die bleiben und derer, die gehen. Ein schöner Film, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stresstoy.de/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /></p>
<p>Eine Hamburger Künstlerin, immer auf Reisen, unbehaust, Leben aus dem Koffer. Ihre Lebenspartnerin aus Taiwan stirbt bei einem Unfall. Gedreht in Hamburg und Taipeh erzählt der Film vom Übergang vom Leben zum Tod und dem Weg zur Akzeptanz aus den verschiedenen Blickwinkeln der beiden Kulturen, derer, die bleiben und derer, die gehen.</p>
<p>Ein schöner Film, angesiedelt in einer lesbischen Liebesbeziehung, wobei man sagen muss, dass es eigentlich kein Lesbenfilm ist. Der Plot würde in den Geschmacksfarben hetero oder schwul genauso funktionieren. <a href="http://www.ghosted-film.de/" target="_blank">Ghosted</a> &#8211; ein Film, den man sich anschauen sollte. Er läuft noch bis zum 06.05. im <a href="http://kino-zeit.de/filme/ghosted" target="_blank">Bambi</a> in Düsseldorf.</p>
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		<title>CSD als Familienausflug</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangenes Wochenende turnte wieder die schwul-lesbische Community in massenhafter Form durch Köln. Wie jedes Jahr eben und wie in jeder anderen Stadt, die sich für groß genug hält, sich einen CSD zu leisten.Wie immer in den letzten zehn Jahren habe ich mich nicht in das Getümmel gestürzt, weil zu tümmelig, zu viele Leute, zu unpolitisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stresstoy.de/wp-content/christopherpark.jpg" rel="lightbox[685]"><img class="alignnone size-medium wp-image-686" title="Denkmal am Christopher Park New York" src="http://www.stresstoy.de/wp-content/christopherpark-180x135.jpg" alt="Denkmal am Christopher Park New York" width="180" height="135" /></a></p>
<p>Vergangenes Wochenende turnte wieder die schwul-lesbische Community in massenhafter Form durch Köln. Wie jedes Jahr eben und wie in jeder anderen Stadt, die sich für groß genug hält, sich einen CSD zu leisten.Wie immer in den letzten zehn Jahren habe ich mich nicht in das Getümmel gestürzt, weil zu tümmelig, zu viele Leute, zu unpolitisch, zu grell, zu wasweißich&#8230; Die persönlichen Geschmacklichkeiten gehen da ja auseinander. Aber so verpeilt, dass ich nicht mehr wüsste, warum man CSD feiert und was ihn angestoßen hat, bin ich dann doch noch nicht. Wer diesbezüglich Erinnerungslücken hat, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day" target="_blank">möge die hier auffrischen</a>.</p>
<p>Gänzlich unbeleckt von allem allerdings ist ein Kollege bei dessen Erzählungen, dass er am Wochenende mit seiner Frau und seiner 80-jährigen Mutter in Köln war, mir die Nähte an verschiedenen Stellen gleichzeitig aufplatzten. Weil einerseits fände er das ja nun doch etwas übertrieben und &#8220;warum müsse man sich SO zeigen&#8221; und andererseits fände seine Mutter den &#8220;richtigen&#8221; Karneval besser.</p>
<p>Joo, hab ich gesagt, und Xxxx weißt du denn, warum man den CSD überhaupt feiert? Nee, natürlich nicht&#8230; totale Ahnungslosigkeit, weil eben schwuler Karneval. Dass es an Exzesse und Gewalt der Heterogesellschaft 1969 im &#8220;Land der Freiheit&#8221; erinnert, ist dem normalen Verpeilten gänzlich unbekannt geblieben. Und wenn ich mich an meine CSDs erinnere, sind wir da nicht mal ganz unschuldig dran, finde ich. Denn man kann durchaus mit Stolz und Spaß eine halbwegs politische Demonstration abhalten und andererseits den historischen Zusammenhang kommunizieren. Beim zweiten Teil hat die Community offenbar gewisse Schwierigkeiten. Was ich ehrlich gesagt, ziemlich schade finde, weil es den CSD dann nämlich doch in der öffentlichen Wahrnehmung zum schwulen Karneval degradiert.</p>
<p>Bildquelle: wikipedia</p>
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		<title>Frankreich: Der Islam ist da&#8230; Hurra.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 16:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist er ja schon lange in Europa, das wissen wir alle. Und dass sich der Islam mit seinen religiösen Eigentümlichkeiten nicht so wirklich mit freiheitlich-demokratischen Grundordnungen deckt, wissen wir auch. Für absurd jedoch hielt ich bisher die Idee, die islamische Rechtsordnung könnte Einzug in europäische Rechtsprechung halten. Aber, wie uns ein Gericht im französischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist er ja schon lange in Europa, das wissen wir alle. Und dass sich der Islam mit seinen religiösen Eigentümlichkeiten nicht so wirklich mit freiheitlich-demokratischen Grundordnungen deckt, wissen wir auch. Für absurd jedoch hielt ich bisher die Idee, die islamische Rechtsordnung könnte Einzug in europäische Rechtsprechung halten. Aber, wie uns ein Gericht im französischen Lille zeigt, muss man sich nun auch von dieser Hoffnung verabschieden.</p>
<p>Eine Ehe wurde annuliert, weil die muslimische Frau des muslimischen Ehemannes diesem vor der Eheschliessung verschwiegen hat, dass sie keine Jungfrau mehr ist.</p>
<p>Diesen Brocken muss man erstmal schlucken, denn so das Gericht in der Urteilsbegründung, der Mann sei über &#8220;wesentliche Eigenschaften&#8221; seiner Frau getäuscht worden. Hurra, es ist also eine wesentliche Eigenschaft von Frauen, ob ihr Hautfitzelchen noch da ist oder nicht.</p>
<p>Übersetzt man diese absurde Urteilsbegründung korrekt, hiesse das, es ist eine wesentliche, ja nun offenbar fehlerhafte Eigenschaft der Frau sexuell aufgeklärt zu sein und mit ihrer aufgeklärten und erfahrenen Sexualität lustvoll umgehen zu können.</p>
<p>Ich finde, dieses sehr spezielle Urteil hat einen besonderen Beigeschmack. Es ist zwar richtig, die Justiz soll frei sein, verpflichtet ihrem Gewissen und dem Volk, dem sie dient. Dennoch darf diese Freiheit unter keinen Umständen, den freiheitlich-demokratischen Rahmen verlassen, der bestimmt, dass Justitia blind zu sein hat. Weder Religion, noch Hautfarbe, noch Herkunft oder sexuelle Präferenz dürfen eine Rolle spielen. Und schon gar nicht die abartigen persönlichen Ansichten eines Richters oder Gerichts. Ich hoffe, dieses sonderbare Urteil war ein Ausrutscher und nicht der Dammbruch, der noch viele islamisch gefärbte Urteile folgen läßt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/lille2.html" target="_blank">tagesschau.de</a></p>
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