Es gibt einfach Dinge, die müssen sein. Und dieses “Muss sein” kommt praktischerweise jedes Jahr wieder. Zu dem, was bei mir muss, komme was da wolle gehört, dass der Mensch um Karneval herum Berliner backt. Dazu bedarf es einen großen Topf mit viel heißem Fett.
Wolke
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Nie genug…
Es gibt Dinge, von denen man ja überhaupt nie genug haben kann. Dagegen spricht auch nicht, dass diese Dinge einen selbst ob ihrer ewigen Lebenszeit vermutlich um Längen überleben dürften. Zu diesen Gegenständen gehören – jedenfalls für mich – Kochwerkzeuge. Und da im besonderen Pfannen. Handgeschmiedete Eisenpfannen lassen mein Herz besonders hüpfen.
Zum ersten und letzten mal hat diese Pfanne dann also heute Waschpulver (nein, kein Spüli) gesehen, damit der Korrosionsschutz weg geht und danach wurde dieses hübsche Lieblingsstück eingebraten: ordentlich Fett, ordentlich Salz und eine Kartoffel, die wenn sie erbräunt ist, der städtischen Müllabfuhr übergeben wird. Und fertig ist die Pfanne mit einer erwarteten Lebenszeit von ca. 100 Jahren. Vielleicht auch 200. Das einzige was solchen Kochgeschirren noch gefährlich werden kann, sind Dummbeutel, die die gut eingebratene Pfanne nach Benutzung mit Spüli abschruppen. Oder am schlimmsten: in die Spülmaschine stellen. Danach kann man nur noch ein Loch in den Garten graben und die geliebte Pfanne standesgemäß unter die Erde bringen. Gereinigt wird eine Eisenpfanne mit heißem Wasser und einer Spülbürste. Abtrocknen. Fertig. Jede Teflonpfanne ist gegen so ein Stück Küchentechnik übrigens schlimmster Abfall und gehört eigentlich verboten.