Brot, Buka, Leipä, Ekmek, Maize, Kenyér…
Wer mich kennt, weiß dass ich mich mit allem möglichen beschäftige und dass mir manchmal Ideen in den Kopf schießen, die ungewöhnlich sind. Zu diesen ungewöhnlichen Ideen zählte schon vor über einem Jahr der Gedanke, wie wäre es denn, wenn man hier mitten in Düsseldorf auf einem öffentlichen Platz ein Backhaus aufstellen würde, so wie man das aus früheren Zeiten und dörflichen Gemeinschaften kannte. Wie wäre es denn und wofür wäre es gut?
Brot, habe ich mir gedacht, gibt es in fast jeder Kultur. Brot, das ist also eine kulturelle Errungenschaft, die Gemeinschaften begründet. Brot war und ist für Kulturen so wichtig, dass es in Religionen Einzug hielt. Brot zu teilen ist ein Sinnbild für Gastfreundschaft, Brot weg zu werfen in anderen Kulturen eine schwere Sünde. Brot zu backen ist Handwerkskunst und hat eine lange kulturelle Tradition. Jedem, dem ich das erzählte, fand es eine glänzende Idee und so haben wir (mein Arbeitgeber und ich) dieses Projekt für dieses Jahr, genau genommen für morgen, 02. Juli, 14:00 Uhr mitten auf dem Siegplatz in Düsseldorf-Unterbilk geplant. Mit Kindern, Senioren, Jugendlichen, Menschen, die zufällig vorbei kommen oder von dem Duft, den frisch gebackenes Brot auf dem Platz und im Viertel verströmt, angelockt werden.
Wir haben bestes Wetter bestellt, die Hildener Firma Wachtel stellt uns einen echten Brotbackofen morgen auf den Platz, ein Bäckermeister unterstützt uns mit fachkundigem Tipps und das beste und in bestem Sinne backen wir für die Düsseldorfer Tafel. So, das war jetzt der Werbeblog :-)




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