Knips, Knips, Aargh…

Datum: 04.06.2009, veröffentlicht in Haus & Hof, von Michael

Maulbeeren Maulbeeren Maulbeeren

Vor vier Jahren habe ich zwei Maulbeerbäumchen in den Garten gepflanzt. Jaja, die Frage kenne ich… ob ich denn wohl eine Seidenspinnerraupenfarm eröffnen wolle damit. Nein, ich habe Kindheitserinnerungen an MaulbeerenW, die leckere süße Früchte sind, aus denen man feinste Marmeladen, Sirup für Likör und Kuchen zubereiten kann.

Drei Jahre lang trugen die beiden Bäumchen weder Blüten noch und schon gar nicht Früchte. Einen Maulbeerbaum habe ich letzten Herbst gefällt und dem anderen gedroht, ihm blühe das gleiche Schicksal, wenn er im kommenden (also diesem) Sommer nicht endlich mal irgendetwas fruchtähnliches zeigen würde. Nun hat er tatsächlich das erste mal Früchte gemacht und ich hab’s fast nicht gesehen, denn die Maulbeeren wachsen sehr eng am Stamm. Erst als ich einen Ast abschnitt knips und ihn für den Kompost zerlegte, zeigten sich daran drei, vier Früchte. Nun hab ich das Bäumchen untersucht, das ja eigentlich schon zum Kompostieren ausgezählt war und siehe da, die Drohung hat gewirkt. Guckt man genau hin, findet man doch eine ganze Reihe Beeren. Für Marmelade lohnt’s noch nicht. Dafür kann man sie direkt vom Baum essen.

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