CDU, Zensur, Kinderpornografie, studiVZ
Böse Zungen könnten meinen, ich schieße mich gerade auf die CDU ein. Vorsichtshalber weise ich das mal nicht so weit von mir. Aber es gibt einfach auch eine deutliche Häufung von CDU-Knallern, die man nicht einfach so stehen lassen kann. Dieser elende, unnütze Kinderpornografie-Filter beispielsweise, der nichts anderes etablieren soll, als die breite Akzeptanz der in Deutschland aus gutem historischen Grund verbotenen Vorzensur wird von den tapferen Parteisoldaten der CDU auf der Plattform studiVZ ganz eigenartig argumentiert:
“Auch im Internet hat die Freiheit ihre Grenzen. Dann, wenn Rassismus und Gewaltverherrlichung praktiziert, Volksverhetzung betrieben, Neonazi-Propaganda oder Kinderpornographie verbreitert werden, hat auch im Internet zu gelten, was wir als Gesellschaft weder dulden noch tolerieren dürfen:
Wer ein Stopp der Kinderpornographie im Internet zur Zensur erklärt, dem sind offensichtlich geschäftliche Interessen wichtiger als die Menschenwürde.
Wir sind der Meinung, dass Datenschutz nicht zum Täterschutz werden darf. Deshalb sollen Datenschutzinteressen mit dem Interesse an einer wirksamen Kriminalitätsbekämpfung in Einklang gebracht werden.”
Das passt dann allerdings auch wieder zur sinnentleerten Schwätzerei Zensursulas. Zusammengefasst muss man also annehmen, wer die Netzzensur kritisiert, hat ein unmittelbares Interesse am Kinderpornografie-Geschäft. Das ist starker Tobak, macht aber eins wiederum deutlich, wenn es nach der Homoheilungs-Geschichte überhaupt noch etwas deutlich zu machen gab: Wählbar ist diese zusammengewürfelte Inkompetenz jedenfalls nicht. Und das gute am Internet ist, dass das eigentlich sehr leicht für das geneigte Stimmvieh heraus zu finden ist. Gefunden habe ich diese interessante Betrachtung übrigens hier.




Sag was...