Was auf die Ohren
Nach all der Aufregung um die Vorratsdatenspeicherung und bevor mein Blog zur andauernden Anti-Schäuble-Demo verkommt, mal wieder was aufs Ohr.
Also… mal vorweg: meine Ohren sind gewöhnt an große Orchestren, an die fette Streicherbesetzungen, an die Orchestrierungen der alten Klassiker schlechthin, jazziges kann mich begeistern, softere alternative Sachen auch. Worüber ich schonmal stolpere und dann entdecke, dass wenn man sich drauf einlässt, es einen mindestens genauso beglücken kann, ist so eine Schrummelmucke, die mir zu schnell zu distanzlos ins Ohr zetert.
Spiegel Online fand Radioheads “In Rainbows” im Jahresrückblick das beste Album des Jahres 2007. Ich hab reingehört und dachte, “oh ja… schlimme Schrummelmucke”. Auch die Spiegel-Kritiker können mal irren oder trafen diesmal einfach nicht meinen Geschmack. Vielleicht war ich aber auch einfach schlecht drauf, jedenfalls nicht gut genug. Nach ein, zwei Tagen hab ich nochmal reingehört und dachte bei “Nude” und “Bodysnatchers” mmmh, interessant. Kurz und gut, ich hab’s dann doch angekauft und nun befindet es sich bei mir in Dauer-Rotation.
Noch ein Tipp am Rande: Nicht bei iTunes kaufen, wenn kaufen, sondern bei 7digital.de, die die Tracks in deutlich besserer Codierung als iTunes und DRM-frei anbieten. Preis ist mit 9,99 für’s Album der gleiche, wobei 7digital.de mit 320 kBit/s codiert hat, iTunes leider nur mit 256 kBit/s, auch DRM-frei, aber dafür mit dititalem Wasserzeichen versehen




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